Freitag, 5. Juni 2015

Flechtarbeit IV: Hochzeitsfrisur

Hallo ihr Lieben,

eine gute Freundin von mir hat heute standesamtlich geheiratet und ich durfte ihre Frisur machen :-).
Sie wollte eine Flechtfrisur, da sie im Dirndl zum Standesamt ist.
Wir haben einige Frisuren besprochen und auch getestet (davon gibt es leider keine Bilder), unteranderem eine Zopfkrone, haben uns dann aber für etwas auffälligeres entschieden und so ist dieser sogenannte holländisch geflochtene und geduttete "Swirl" entstanden.
Im Prinzip fängt man an der Stirn an holländisch zu flechten und geht in die eine Richtung erstmal bin zum (bei mir) linken Ohr. Dann wird umgegriffen und man flechtet in die andere Richtung weiter, bis unterhalb des rechten Ohrs. Dann wieder umgreifen und wieder in die andere richtung weiterflechten, sodass man quasi einen Zopf erhält, der sich um den Kopf schlängelt. Die restlichen Haare werden ganz normal zu Ende geflochten und danach wird der komplette Zopf  "gepancakted" (d.h. die einzelnen Flechtwindungen werden auseinander gezogen). So sieht die Frisur etwas fluffiger und nicht zu streng aus.
Der geflochtene Zopf der übrigbleibt wird eingerollt und am Kopf festgesteckt. Fertig ist diese schöne Frisur :-).


Von hinten

von der Seite.  

 Ein paar Strähnen habe ich nicht miteingeflochten um die Frisur etwas verspielter wirken zu lassen.

Liebe Grüße eure Sara :-)

Kommentare:

  1. Sehr schicke Frisur!
    Ich bin in Sachen Flechten und Frisieren ja leider sehr unbegabt....
    LG!

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    1. Danke liebe Meike.
      Bei mir hat es aber auch nicht von Anfang an geklappt. Musste echt viel üben :-).

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  2. Liebe Sara,
    die Frisur ist dir wirklich gut gelungen! Bei Hollis, die die Richtung wechseln, schaffe ich oft das "Umdenken" nicht und der Zopf wird am Ende nichts. Schön, dass du viel geübt hast und wir das Meisterwerk sehen durften :-)
    Liebe Grüße,
    Barbara

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